Ja... also ich war jetzt eine Woche segeln und jetzt bin ich wieder da.
Und ich muss zugeben: Segeln und gleichzeitig aufhören zu rauchen - das war unmöglich.
Gestern warens nur nur vier Zigaretten, heute wieder mehr, ich war einfach zu müde und wenig gelaunt den Zigarettenkonsum einzuschränken.
Insofern wars nicht wirklich erfolgreich bisher... Aber segeln halt.
Aber ich bleibe dran und hoffe spätestens nach dem Wocheende auf drei Zigraretten herunten zu sein und kommende Woche auch diese drei Notfall- bzw. Gewohnheitszigaretten wegzulassen.
nathilion - 22. Mai, 23:14
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Ich bin gerade recht guter Dinge. Ich rauche zwar immer noch ein paar Zigaretten täglich. Aber eigentlich rauche ich die mehr aus der Gewohnheit heraus. Zum Beispiel beim Kaffeetrinken, wenn mein Gegenüber eine raucht. Oder vor dem Einschlafen. Weil da hab ich halt immer eine geraucht.
Eigentlich brauche ich diese Zigaretten aber gar nicht mehr. Ich bin guter Dinge, dass ich in den nächsten Tagen ganz auf null komme. Einzig ein fetter Kebab oder ähnliches könnte mich daran hindern, sag ich jetzt einfach mal so.
Ich hätte wirklich schon früher ernsthaft probieren sollen aufzuhören. Aber mir hat das Rauchen immer wirklich gut geschmeckt und Spass gemacht. Besonders in der Früh zum Kaffee an einem sonnigen Morgen - aber es gibt ja dermaßen viele Situationen in denen das Rauchen eine Wonne sein kann.
Im Endeffekt merke ich aber, dass ich viel ausgeglichener bin, wenn ich weniger rauche. Ich hätte das nie geglaubt, als Raucher ist man ja der Meinung, das Rauchen den Ausgleich BRINGT.. Ich denke viel weniger daran. Und brauchen tut man die Tschick tatsächlich überhaupt nicht.
Die letzten Zigaretten hab ich nur geraucht, weil ich in gewissen Situationen halt immer eine geraucht habe, wie oben schon geschrieben. Aber selbst beim gemütlichen Cafe latte am Nachmittag hab ich mich schlussendlich gefragt, warum ich jetzt eigentlich eine rauche. Verlangen war gar keines da. Das ist rein die Gewohnheit.
Das ist alles tatsächlich rein mental. Wenn man vergisst dass es die Dinger gibt, dann merkt man gar nichts. Keine körperlichen Süchte. Das ist wirklich rein mental, dass man glaubt jetzt so einen Stengel zu benötigen.
Außerdem vergisst man echt schnell, wie schön die Zigarette in der Früh einmal geschmeckt hat. Die ganzen Situationen in denen man einmal geraucht hat, die sind schneller im Hinterkopf verschwunden als man glaubt. Zumindest ist es bei mir so. Die existieren fast nicht mehr.
Ich hoffe ich hab in den nächsten Tagen bald mal den Erfolg wirklich gar keine Zigarette zu rauchen.
Die wirklich harte Probe kommt aber dann ab 10. Mai, dann gehts eine Woche zum Segeln nach Kroatien... Aber ich glaube das haut auch hin. Vielleicht kaufe ich mir dafür aber auch ein kleines Päckchen Zigarillos. Das ist vermutlich die bessere und vor allem genussvollere Variante, wenn schon Rauch mit an Bord muss.
Jedenfalls bin ich froh, dass ich mich endlich ernsthaft mit dem Nichtrauchen auseinander setze. Es gibt Selbstvertrauen.
nathilion - 6. Mai, 07:00
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Ich schreibe hier meinen ersten Eintrag als Mitstreiterin und Wegbegleiterin in ein rauchfreies Leben.
Ich bin nicht ganz stolz auf mich - wo ich doch so Feuer und Flamme war, und hochmotiviert. Also eine Zusammenfassung der vergangenen 3 Tage.
Am Freitag ging es ja noch. Ich war den ganzen Tag unterwegs und als mich Nathilions Nachricht am Nachmittag erreichte, daß es nun losgeht, hatte ich mir noch keinen Nachschub in Sachen Glimmstengel besorgt. War dann stark und habe es bleiben lassen. Lustigerweise habe ich dann aber kaum noch ans Rauchen gedacht, da ich ein paar Dinge zu erledigen hatte und dann war der Tag ja auch schon um.
Am Samstag allerdings wurde ich Opfer der Gewohnheit, oder so ähnlich. Habe aus dem Kleiderkasten meine leichte Frühlingsjacke geholt, und fand in der rechten Tasche eine halbe Packung Zigaretten. Und ich schäme mich dafür zwar, aber ich habe dieses nicht weggeworfen, sondern geraucht. Das schlechte Gewissen kam dann abends zu Hause.
Am Samstag daher Konsum von 9 Zigaretten - 11 weniger als sonst, aber auch 9 mehr als geplant und gewünscht.
Gestern sah die Sache schon besser aus. Es waren definitv keine Glimmstengel mehr im Haus, mein Stolz hielt mich davon ab zum Zigarettenautomaten zu gehen. (Mein Stolz und der Umstand, daß ich keinerlei Kleingeld in der Geldbörse hatte).
Ein Besuch bei Freunden zum MIttagessen, der sich auf einen spaßigen Tag ausdehnte ließ mich an andere Dinge denken, als ans Rauchen.
Da ich erst um 22:45 nach Hause gekommen bin, und kurz darauf ins Bett gefallen bin, habe ich keinen Gedanken an eine Zigarette verschwendet.
Heute Morgen war das anders - aber ich hab es überlebt:
Mein Guten Morgen Kaffee ohne Zigarette, schlimm. Wirklich schlimm. Habe jetzt alle Aschenbecher entfernt und Feuerzeug gibt es nur noch ein sichtbares - das neben dem Dufthäuschen...
Im Büro wird mir nichts fehlen, dort ist ja Rauchverbot - was auch nie ein Problem war. Die nächste Herausforderung wird es werden, in der Mittagspause und beim Nachhausefahren keine Zigarette rauchen zu können...
Aber ich bin guter Dinge.
Die wilde Rose - 5. Mai, 05:54
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Ja also ganz zufrieden bin ich nicht. 3 Zigaretten hab ich gestern schlussendlich geraucht.
Das ist ca. 17 weniger als zuvor. Also so schlecht auch wieder nicht. Das Problem ist, dass meine beiden Mitbewohner ebenfalls Raucher sind. Und wenn ich das Gefühl habe ich brauch jetzt echt unbedingt eine, dann brauch ich halt eigentlich nur ins Nebenzimmer gehen.
Schlimm wars am Abend. Der Hunger überkam mich und ich hab mir ein Dürüm gegönnt. Das werd ich so schnell nicht wieder machen. Dürüm ohne Zigarette danach geht einfach nicht. Irgendwie hab ichs doch geschafft. Mein Bruder hat mir bevor er fortgegangen ist eine Zigarette zurück gelassen. Besser ich rauch die eine als ich kauf mir erst recht wieder ein Packerl, hat er gemeint.
Nach dem Dürüm hab wollte ich mir die Zigarette dann anzünden. Leider hatte ich sie verkehrt im Mund :). Die war als hinüber, am Filter angezündete Zigaretten sind dann doch nicht so das wahre. Da aber die beiden anderen Mitbewohner ausgeflogen waren musste ich mich ohne Zigarette ins Bett legen...
Heute früh wars dann gar nicht so schlimm - bis nach dem Frühstück. In der Früh hab ich immer besonders gerne geraucht. Kaffee oder Kakau hab ich extra nicht getrunken (dauert wohl ein bisschen bis ich diese Sachen wieder trinken kann ohne eine Zigarette dazu haben zu wollen). Aber Kipferl mit Marmelade hab ich mir gegönnt.
Danach wars um mich geschehen. Ich bin spazieren gegangen und hab mir dann doch irgendwo eine geschnorrt.
Soweit mein "Erfolg". Aber das wird schon.
nathilion - 3. Mai, 13:05
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Ab heute bin ich Nicht-Raucher!
Ich bin gespannt wies wird und hoffe es wird nicht allzu schwer.
Immerhin hab ichs heute schon geschafft nach einem großen McChicken Menü bei McDonalds danach keine zu rauchen :) Das mach Mut, denn nach dem Essen, besonders noch so einem Essen, ist es irgendwie am schwersten.
Die kommenden Herausforderungen werden sein:
Weißer Spritzer
Eis
Kaffee
Bier
Ich kann allerdings nicht garantieren, dass ich jetzt hier tagtäglich genau schreibe wies mir mit dem Aufhären geht. Denn eigentlich sollt ich ja alles dafür tun, zu vergessen, dass ich überhaupt mal geraucht habe. Also mehr oder weniger einfach verdrängen, damit ich mich nicht immer damit befassen muss, dass ich eigentlich gerne eine rauchen würde, aber nicht darf.
Wenn ich allerdings hier schreibe muss ich mich mehr oder weniger damit beschäftigen. Vermutlich bin ich zumeist einfach nur froh wenn ich mich nicht mehr mit dem Rauchen beschäftigen muss.
Mein Aufruf gilt übrigens noch immer: Wenn jemand mitmachen will, ist er/sie gerne eingeladen. Gerne darf derjenige dann auch hier selber Artikel verfassen, wies es bei ihm/ihr geht.
Für etwaiges Interesse bitte hier posten oder einfach eine email schreibe. Ich würd mich freuen.
nathilion - 2. Mai, 15:50
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Ich mach mir die ganze Zeit Gedanken, wann ich damit anfangen soll. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass ich es schaffe, während einer Intensiv-Lernphase mich auch noch mit "Nicht-Rauchen" zu beschäftigen.
Insofern hab ich mir jetzt vorgenommen, dass ich schon mal versuche meinen Zigarettenkonsum zu minimieren und nach der Prüfung dann mit hoffentlich zum Nichtraucher zu werden.
Ich denke, das ist ein guter Termin. Nicht nur um mit dem Rauchen aufzuhören, sondern ev. auch um einen etwas größeren Schlussstrich zu ziehen und einige Dinge zu "modifizieren" bzw. zu "optimieren".
Also auf deutsch: In Zukunft mit etwas mehr Verantwortung ins Leben zu gehen, etwas mehr auf mich zu schauen.
Ich überlege nur noch, ob ich nicht vielleicht vor dem Start meines "Nichtraucher-Lebens" noch das Buch von Allen Carr ("Endlich Nichtraucher") lesen soll. Der empfiehlt ja, dass ich man während des Lesens des Buchs noch nicht aufhören soll zu rauchen. Aber eigentlich will ich, wenns irgendwie möglich ist, nicht mehr so lang warten.
Und eigentlich kenn ich ja den Inhalt schon ungefähr, schließlich hab ich mich schon mal, leider zu halbherzig, daran gemacht das Buch zu lesen. Hilft leider nix, wenn man nicht wirklich will.
Ein Freund wollte richtig, hat das Buch gelesen und lebt inzwischen seit Oktober ohne Rauch.
Schluss endlich kanns aber wohl nix schaden, wenn man das Buch als zusätzliche Unterstützung liest, wenn man bereits aufgehört hat. Aber jetzt wird auf jeden Fall erstmal gelernt..
nathilion - 18. Feb, 12:41
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Ich rauche also seit knapp 10 Jahren, intensiv seit rund 6 Jahren. Angefangen habe ich mit Camel light (jetzt blue). Dann bin ich umgestiegen auf Camel Filter. Erst seit in letzter Zeit die Preise für Zigaretten so stark angestiegen sind kaufe ich mir manchmal Chesterfield (rot).
Zur Zeit ist es so, dass ich besonders in der Früh sehr starkes Verlangen nach mindestens einer Zigarette habe. Kaffee und Zigarette in der Früh, wenn möglich noch dazu bei Sonnenschein auf der Terrasse sitzen, was schöneres kann ich mir gar nicht vorstellen.
Das schwierigste wird insofern die Früh zu überstehen, glaube ich. Auch weil ich dann wohl keinen Kaffee mehr trinken kann, weil Kaffee ohne Zigarette gibts für mich nicht.
Was weiter bedeutet, dass ich wohl in Zukunft weit weniger in Kaffeehäuser gehen werde. Ich liebe Kaffeehäuser, besonders zum Beispiel den Mocca Club in Wien, wo es die verschiedensten Sorten zum Probieren gibt.
Es wird also nicht nur so sein, dass ich, zumindest in der ersten Zeit, einfach normal weiter leben werde, nur ohne Tschick. Ich muss einiges umstellen und auf viel mehr, als nur auf die Zigarette verzichten.
Ich weiß nicht mehr wie es sich lebt, ohne zu Rauchen. Es gehört für mich einfach zum Leben dazu. Das macht es noch schwerer. Denn Rauchen bedeutet für mich auf den Balkon gehen und mal 10 Minuten alles revue passieren zu lassen, in der Sonne liegen, Bier trinken, Kaffee genießen, eine Pause beim Lernen oder Arbeiten einlegen, nachdenken, etc. Beim Rauchen habe ich Zeit, da schalte ich ab und überlege, wie es so ist in meinem Leben. Das Rauchen gehört zur Zeit also einfach überall dazu.
NOCH kann ich mir nicht ganz vorstellen, wie das werden soll ohne Rauchen. Ich weiß, dass es möglich ist.. :) Aber da mein Leben seit Ewigkeiten so stark mit Rauchen verbunden ist - und ich das auch noch schön finde - wirds sehr schwer, das Rauchen einfach zu vergessen.
EDIT:
Ganz vergessen habe ich noch das Nichtrauchen nach dem Essen. Besonders nach deftigem Vollfressen weiß ich noch nicht, wie ich das ohne Rauchen überstehen soll.
nathilion - 16. Feb, 14:01
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Eigentlich will ich ja nicht aufhören, aber ich rauche nun seit fast zehn Jahren und irgendwann muss man einfach aufhören. Hat ja doch keinen Sinn.. Also eigentlich will ich nicht. Aber ich sollt, also will ich halt gezwungener Maßen.
Starten werde ich hoffentlich in ein paar Tagen, spätestens jedoch Anfang Mai.
Und ich hab gedacht, es wäre vielleicht motivierend, wenn sich hier ein paar Leute finden, die vielleicht auch aufhören wollen. Gemeinsames Rauchenaufgebenbloggen sozusagen.
Wenn jemand Lust hat, meldet euch doch. Ich werde diese Seite hier noch ein bisschen auf Vordermann bringen (zb die richtigen FARBEN finden :) ) und dann gehts hoffentlich bald los!
nathilion - 15. Feb, 20:00
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